Gleich weiter zum Inhalt
Logo TresteTurismo.net


Für Sie ausprobiert

*


Wir haben für Sie zwei Touren von 3 und 4 Tagen zusammengestellt, damit Sie auch bei einem Kurzaufenthalt nicht auf faszinierende und eindrucksvolle Reiseerinnerungen verzichten müssen. Beide Routen führen durch die reizvolle Stadt Triest (ital. Trieste, slow. Trst) und hinauf auf die Karstebene - und das ohne Rücksicht auf die Staatsgrenze, die ja mit dem Beitritt Sloweniens zur EU für Reisende in Bälde sowieso kein Hindernis mehr darstellen wird.

3-Tages-Tour

1. Tag

Die erste Route beginnt "im" Karst, und zwar unter der Erdoberfläche. In unmittelbarer Nähe der Ortschaft Borgo Grotta Gigante (Briščiki) können Sie die Grotta Gigante erkunden. Diese Tropfsteinhöhle ist weltweit die größte, die für Besucher erschlossen ist, und deshalb wurde sie 1995 auch ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen. Gleich am Eingang befindet sich ein überaus aufschlussreiches Höhlenkundemuseum.

Wer sich für das lokale Handwerk interessiert, das übrigens auch weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist, dem bieten wir auf unserer Webseite www.triesteturismo.net einige interessante Anlaufstellen: Art Hrovatin und viele andere.

Ganz egal, wohin Sie sich auch begeben, überall auf dem Karst finden sie eine Riesenauswahl an Restaurants, Gasthäusern und Trattorie, in denen Sie das abwechslungsreiche Angebot an Karstspezialitäten und Weinen auskosten können: ein Potpourri an überlieferten und modernen Leckerbissen. Die von uns empfohlenen Lokale sind sicherlich die besten, um sich von den Genüssen und Düften der hiesigen Küche und Winzertradition so richtig verwöhnen zu lassen.

Vom Profanen zum Sakralen: Für Karstbesucher ist ein Besuch in der kleinen Bergkirche von Monrupino (slow. Repentabor) ein absolutes Muss. Umgeben von einem gewaltigen Mauerwall ragt sie auf einem steilen Felsen empor. Nur hier konnte die wehrlose Bevölkerung aus der Umgegend in vergangenen Jahrhunderten vor den Türkeneinfällen Zuflucht finden. Heute ist die Kirche mit dem atemberaubenden Panoramablick ein beliebter Wallfahrtsort. Gleich unterhalb vom Kirchberg führt Sie der Weg nach Repen. Das kleine reizvolle Dorf kann mit einem besonders interessanten Museum aufwarten. In einem ehemaligen Karsthof, der an und für sich schon einen Besuch wert ist, ist eine umfangreiche Volksgutsammlung untergebracht, die sehr gut vermittelt, wie es sich hier auf dem Karst früher einmal gelebt hat.

Zu den Besonderheiten und Spezialitäten des Karsts gehört zweifellos auch der hiesige Wein, der Terrano. Doch damit nicht genug. Lassen Sie sich ruhig einmal von der stürmischen Vitalität der hier angebauten Weine verzaubern, die sich auch anderswo auf der Welt einen Namen gemacht haben. Dazu brauchen Sie nur der Strada del vino Terrano zu folgen, an der sage und schreibe achtzehn (ja, 18!) Restaurants und Trattorie liegen, wo Sie sich den echten Terrano zu Gemüte führen können.

Aber wie gesagt gibt es ja nicht nur den Terrano. Flächenmäßig mag der Karst zwar nicht besonders groß sein, doch das Gebiet ist so abwechslungsreich, dass die zahlreichen hier angebauten Weine ihr eigenes Weingebiet zuerkannt bekommen haben: "Carso DOC". Vom Sauvignon bis zum Malvasia, vom Merlot bis zum Refosco dal peduncolo rosso, alle sind sie hier zu Hause. Und alle sind in den überall auf dem Karst verstreuten Landgasthöfen zu verkosten (siehe Liste).

Vor dem Abendessen empfehlen wir Ihnen noch einen entspannenden Spaziergang durch steile Gässchen zwischen uralten Steinhäusern. Egal, für welche der typischen Karstortschaften mitten im Grünen sie sich entscheiden: einen Besuch sind alle wert. Danach begeben Sie sich in einen der vielen Landgasthöfe, wo gesunde, schmackhafte Kost auf Sie wartet.

Zum übernachten haben Sie die Qual der Wahl. Die von uns aufgeführten Adressen gehören zweifellos zu den Besten.

2. Tag

An Morgen gibt es nichts Besseres als einen Besuch im Schloss Miramare und seinem Park, dem wohl beliebtesten Ausflugsziel in der Region. Da Sie schon einmal da sind: schauen Sie doch auch bei einer der vielen Ausstellungen von internationalem Niveau hinein, die in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen in den ehemaligen Stallungen des Schlosses ausgerichtet werden. Mit dem Blick aufs Meer machen Sie sich dann auf einen Rundgang durch die Stadt. Mitten zwischen neuklassizistischen Bauwerken und bedeutenden Gotteshäusern der verschiedensten Glaubensrichtungen sollten Sie auch einen Blick in die altehrwürdige Buchhandlung Libreria Triestina (slow. Tržaška knjigarna) werfen. Dort finden Sie neben Büchern, Karten und Reiseführern auch für das lokale Handwerk typische Erzeugnisse sowie themenbezogene Ausstellungen. Die Buchhandlung liegt genau gegenüber der monumental anmutenden Synagoge von Triest.

Zum Mittagessen sollten Sie sich mit etwas wirklich ganz Besonderem verwöhnen. Unsere Empfehlungen dürfen Sie einfach nicht verpassen.

Von Triest aus geht es danach in Richtung Rosandra-Tal (ital. Val Rosandra, slow. dolina Glinščice) weiter. In dem malerischen Ort Caresana (slow. Mačkolje) sollten Sie der ölmühle der Familie Parovel einen Besuch abstatten, denn aus der hier seit Urzeiten betriebenen Herstellung von reinem nativem Olivenöl ist eine hochgeschätzte Tradition geworden.

Weiter geht es in die Ortschaft Bagnoli della Rosandra (Boljunec), der Ausgangspunkt für einen unvergleichlich schönen Ausflug ins Rosandra-Tal. In den Ortschaften, die das Tal säumen, können Sie ein Stück Lokaltradition als Andenken erstehen: von Kunstgegenständen aus handbemalter Keramik aus der Produktion von Ars Cretaria bis hin zu den ofenfrischen Köstlichkeiten der Bäckerei Ota (bekannt für ihr Weißbrot, feinste Schokolade und unwiderstehliche Konditoreierzeugnissen). Bekannt ist das Tal auch wegen der fangfrischen Forellen aus dem Rosandra-Bach (Glinščica) sowie der anderen Erzeugnisse wie Wein, öl und Honig (siehe Liste).

In unmittelbarer Nähe liegen verschiedene Restaurants und Gastwirtschaften. Hier unsere Empfehlungen.

Um dem Tag einen krönenden Abschluss in großem Stil zu verleihen, lohnt sich ein kurzer Abstecher über die Staatsgrenze ins Spielkasino von Lipizza (Lipica) in Slowenien. Wer sich mit Flair & Gusto in Triest und Umgebung auf den Weg dorthin macht, der hat freien Eintritt. übernachtungsmöglichkeiten: siehe Liste.

3. Tag

Am Morgen ist ein Besuch in dem erst vor kurzem für Besucher zugänglich gemachten malerischen Schloss von Duino (Devin) angesagt. Anschließend folgt ein Spaziergang entlang am Kamm der Steilküste, die einen wahrlich atemberaubenden Ausblick über den Golf von Triest bietet, bis hin nach Istrien, Grado und Lignano. Die verschiedenen auf unserer Webseite erwähnten Wanderwege sind alle gut ausgeschildert. Wer will, der kann der Bucht von Sistiana (Sesljan) einen Besuch abstatten: wie eine in Edelsteinen gefasste Perle liegt sie inmitten von Karstfelsen.

Danach laden wir zu Tisch. Einige ausgewählte Restaurants haben für Sie typische Speisefolgen zusammengestellt.

Nach dem Essen machen wir einen Sprung ins Nachbarland. Nicht weit von hier liegt die Tropfsteinhöhle Škocjanska jama (ital. Grotte di S. Canziano), die von der UNESCO zum Weltkulturerbe gezählt wird, sowie der malerische Ort Štanjel (S. Daniele del Carso) mit seinen Steinhäusern, einem alten Schloss und der Kunstgalerie des Triestiner Malers Lojze Špacal.

Viel Spaß!

4-Tages-Tour

Bei der zweiten Route gehen wir davon aus, dass Sie einen Tag mehr Zeit zur Verfügung haben, um sich den Genüssen von Triest und Umgebung hinzugeben.

1. Tag

Folgen Sie der bereits geschilderten 3-Tages-Route. Eine interessante Variante könnte wie folgt aussehen: wenn sie Ihren Besuch in der Bergkirche von Monrupino (Repentabor) auf den Morgen verlegen, haben Sie den Nachmittag frei, um die Carsiana zu besuchen. Das ist ein duftender, farbenprächtiger botanischer Garten mit typischen Karstpflanzen.

2. Tag

Nach dem Besuch von Miramare können Sie sich auf Ihrem Rundgang durch Triests Stadtmitte eine Pause in einem der historischen Kaffeehäuser gönnen. Triest ist schließlich für seinen Kaffee und seine Cafés berühmt. Sind Sie mit einer Gruppe unterwegs, dann lohnt sich ein Besuch in der Kaffeerösterei Cremcaffé, wo sie die Geheimnisse des "Türkentranks" erforschen können. Oder Sie entschließen sich für ein erfrischendes Getränk bzw. ein Glas guten Wein. Dann haben wir den richtigen Tipp für Sie: besuchen Sie die Gran Malabar an der Piazza S. Giovanni (unweit von der Piazza Goldoni).

Am Abend haben Stadt und Umgebung allerhand zu bieten. Besonders zu empfehlen sind Theateraufführungen, Ballettabende, Operetten und Konzerte. Dank der verschiedenen Schauspielhäuser (siehe Liste) gibt es tagtäglich eine reiche Auswahl.

3. Tag

Der dritte Tag führt uns auf die slowenische Seite der Karstebene. Die Adelsberger Höhle, wie die Postojnska jama (ital. Grotte di Postumia) einmal hieß, ist in Slowenien die meistbesuchte und wahrscheinlich weltweit die am besten bekannte Tropfsteinhöhle. Hier lebt ein wundersamer Höhlenlurch Proteus, den Besucher nach einer unterirdischen Bahnfahrt aus nächster Nähe bewundern können. Nicht weit von der Höhle liegt Predjamski grad, ein wirklich faszinierendes, in den Felsen gehauenes Schloss, das unbedingt einen Besuch wert ist. Zur Erlabung bieten sich zahlreiche Gastwirtschaften an. Nach dem Essen geht es weiter nach Štanjel (S. Daniele del Carso). Das für den Karst so typische Dorf besticht durch seine alten Steinhäuser, ein altes Schloss und eine Kunstgalerie, die dem Triestiner Maler Lojze Špacal gewidmet ist. Vieles Interessante gibt es hier zu entdecken. Anschließend geht die Fahrt weiter nach Lipica, dem Heimatort der weltbekannten stolzen Lipizzanerschimmel. Rings um das Gestüt liegen viele Restaurants, Hotels sowie ein gut besuchtes Spielkasino.

4. Tag

Zum Abschluss der kurzen "Verkostung" von Meer und Karst schlagen wir Ihnen ein bisschen Bewegung vor, und zwar einen entspannenden Streifzug durch das Rosandra-Tal. Malerische Dörfer und einzigartige Vegetation bilden den Rahmen. Im Tal und in der unmittelbaren Umgebung laden Sie viele verschiedene Gasthäuser zur Einkehr ein. Und nach dem Essen statten Sie den Menschen hier einen Besuch ab: manche verdienen sich ihren Lebensunterhalt mit Kunsthandwerk, andere leben von der Landwirtschaft oder gehen anderen Beschäftigungen nach. Auf keinen Fall sollte man sich eine Begegnung entgehen lassen.

Dulcis in fundo, wie die alten Römer zu sagen pflegten - das Beste zuletzt: Muggia. Ein malerisches Fischerdorf, ideal für einen Spaziergang zwischen Booten und einen Aperitif direkt am Meer. Den besten Drink bekommen Sie sicher in der Bar alla Vela. Für ein typisches Abendessen mit deftiger Hausmannskost und herrlichem Blick aufs Meer empfehlen wir Ihnen die nur von Ostern bis Ende August geöffnete Landgaststätte Scheriani.

Na denn - willkommen in Triest und Umgebung, und recht viel Spaß!