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An Texten und Bildquellen haben mitgewirkt:
TIC Sežana (Fremdenverkehrsinformationszentrum Sežana)
Slovensko deželno gospodarsko združenje (Slowenische Regionale Wirtschaftsunion) Triest
Servis Triest
Mladinski Hotel Pliskovica (Jugendherberge von Pliskovica)
Občina Komen (Gemeinde Komen)
Die Brkini sind eine Hügelgruppe, die sich über die vier Gemeinden Divača, Hrpelje-Kozina, Ilirska Bistrica und Pivka erstreckt. Bekannt ist die Gegend für Qualitätsobst, besonders Äpfel und Pflaumen, sowie für ihren Pflaumenschnaps (“Slivovica” bzw. “Sliwowitz” der Brkini).

Der 413 Hektar große Regionalpark Škocjanske jame liegt im Unterkrainer Karstgebiet im Südwesten Sloweniens in der Gemeinde Divača. Von der Größe her nehmen die Höhlen und die unterirdische Schlucht eine herausragende Stellung unter den über 7.000 Höhlen in Slowenien ein. Das Höhlensystem von St. Kanzian besteht aus elf Höhlen, Einbrüchen, Schlucklöchern, natürlichen Felsbrücken…
1986 wurde es von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen und 1999 als größtes unterirdisches Feuchtgebiet der Welt in das Ramsar-Abkommen; 2004 wurden die Höhlen vom MAB-Programm als Biosphäre Karst anerkannt. In den Höhlen sind riesige bunte Stalaktiten und Stalagmiten in den unterschiedlichsten Formen zu bewundern, gefaltete Sinterfahnen und die charakteristischen Sinterbecken. Im Inneren fließt die Reka, der Fluss, der das Höhlensystem in ganz besonderer Weise prägt und in dessen ruhigem Wasser sich die eindrucksvollen, atemberaubenden unterirdischen Kreationen spiegeln. Eine Führung durch die Höhlen dauert etwa anderthalb Stunden.
Besuchszeiten
Von Januar bis Mai: um 10 und 13 Uhr. Sonn- und feiertags: 15 Uhr (Januar-März); 15,30 Uhr (April-Mai).
Von Juni bis September: um 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 und 17 Uhr.
Von Oktober bis Dezember: um 10 und 13 Uhr; um 15,30 Uhr (Oktober); um 15 Uhr (November-Dezember, sonn- und feiertags).
Museen:
Die Scheune “Jakopinov skedenj“: Völkerkundemuseum;
Die Scheune “Jurjev skedenj”: Geschichte der Höhlenforschung in den Höhlen von St. Kanzian;
Hof “Delezova domačija”: Ausstellung zu Geologie, Biologie und Archäologie in St. Kanzian
Park der Höhlen von St. Kanzian – Park Škocjanske jame,
Škocjan 2, 6215 Divača
Tel. +386 (0)5 70 82 100 Faks: +386 (0)5 70 82 105,
Tel. +386 (0)5 70 82 110 Faks: +386 (0)5 70 82 111
E.: psj.info@psj.gov.si; http://www.park-skocjanske-jame.si
Über 1.500 m Besucherwege führen durch die 700 m lange Höhle von Divača, und während der Führung geht es 76 m tief hinab. In dieser Höhle offenbart sich der unglaubliche unterirdische Reichtum des Karsts von Divača: Stalagmiten, Versinterungen, Zypressen, zahlreiche Vorhänge und Kerzen. Ganz besonders eindrucksvoll ist die Zakladnica (Schatzkammer) mit zahllosen weißen und roten Sinterfahnen, scheinbar der Schwerkraft zuwider wachsenden Excentriques und spektakulären Kristallen. Während der etwa anderthalbstündigen Besichtigung der Höhle leuchten die Führer den Weg mit Handlampen aus. Festes Schuhwerk ist ein Muss.
Speläologische Gesellschaft Gregor Žiberna Divača - Jamarsko društvo Gregor Žiberna Divača,
Kraška cesta 67, 6215 Divača
Tel. +386 31 522 785 (Borut Lozej), +386 41 498 103, +386 41 573 181, +386 41 671 183
E: divaska.jama@divaca.net, www.divaska-jama.info
Der Ortskern von Divača entwickelt sich entlang der alten Straße, von der aus die Barockkirche St. Anton mit ihrem reich verzierten Säuleneingang zu sehen ist. Unweit davon liegt das Bauernhaus von Škrateljn aus dem 17. Jahrhundert, das als das älteste erhaltene Karsthaus gilt. Früher war hier eine Herberge mit großen landwirtschaftlichen Gebäuden, wo die Fuhrleute (“furmani”) Halt machten, um ihre Zugtiere ausruhen zu lassen. Heute ist hier eine Dauerausstellung untergebracht, die dem ersten Star des slowenischen Films Ita Rina gewidmet ist, die 1907 in Divača geboren wurde und die sich in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in Europa und der Welt einen Namen gemacht hatte.
Öffnungszeiten: Samstags 10-12 Uhr, 15-17 Uhr; sonntags 10-13 Uhr. An anderen Tagen nach Vereinbarung. Auskunft: Gemeinde Divača, Tel.: +386 (0)5 731 09 30, obcina@divaca.si.
Imkereiseminare, Führungen und Demonstrationen der Arbeit eines Imkers, Verkostungen. Erläuterung der verschiedenen Honigsorten, die unter der geschützten Bezeichnung “Kraški med” (Karsthonig) bekannt sind, sowie der vielen Imkereiprodukte: Weiselsaft, Pollen, Propolis, Bienenwachs und Kerzen, Honiglikör...
Atelšek Ivan,
Povir 52a, 6210 Sežana
Tel. +386 (0)5 734 2667, +386 41 649142; Email; air.maat@siol.net
Öffnungszeit: durchgehend. Besuchergruppen nach Vereinbarung
Das Museum liegt in Brestovica pri Povirju, einem kleinen Karstdorf mit gerade einmal 15 Häusern. Jože und Danica Stojkovič haben eine Sammlung von über 476 Gebrauchsgegenständen aus früheren Jahrhunderten zusammengetragen. Sie erzählen Ihnen gerne, wie es sich so lebte früher auf dem Karst. Die “Grgurjevi” empfangen ihre Besucher nach telefonischer Vereinbarung: +386 (0)5 7346236 oder +386 31 597-280.
Die Galerie Samsa umfasst eine Sammlung von Miniaturen – kleine Karren und Weinpressen von überallher in Slowenien: Handkarren, Schlitten, Bauernwagen, Fuhrwerke, angefangen mit der Rekonstruktion eines etwa 5250 Jahre alten Fundes aus der Gegend von Ljubljansko barje.
Besichtigungen: nach Vereinbarung.
Janko Samsa
Žirje 26, Sežana
Tel. +386 (0)5 7342211, +386 41 578 526
E. peter.samsa@siol.net, http://users.volja.net/sampeter/
Der Park im Nordwesten von Sežana gilt als botanisches Denkmal. Durch ihre Lage und Bedeutung zog die Kleinstadt die Aufmerksamkeit der Triester Kaufmannsfamilie Scaramanga auf sich, die dort ihre Sommerresidenz errichtete. Zwischen 1848 und 1880 erwarb die Familie von den Bauern der Umgebung das Land, auf dem sich der heutige botanische Garten befindet, der damals als einer der schönsten Parks im gesamten österreichisch-ungarischen Kaiserreich galt. Die meisten Pflanzen aus aller Welt existieren auch heute noch, und schon deshalb ist der Park einen Besuch wert. Der Palmengarten, wo die empfindlicheren Pflanzen zum Überwintern untergebracht wurden, entstand 1890. Seit 1948 ist die Sammlung von Laub- und Nadelbäumen sowie Sträuchern um diverse neue Arten bereichert worden, wobei auch die Palmengartensammlung um Pflanzenarten aus trockenen, subtropischen und tropischen Regionen bereichert wurde.
In der Multimedialhalle sind virtuelle Parkbesuche möglich. Außerdem kann man das Museum und die Galerie der Naturwissenschaften besuchen, welche aus drei fotografischen Ausstellungen und drei Museensammlungen besteht.
Komunalno stanovanjsko podjetje d.d.
Partizanska cesta 2, Sežana.
Tel. +386 (0)5 731 12 00, +386 41 688 625 - g. Mihelj, Fax +386 (0)5 7311201
E. info@ksp-sezana.si, ksp.sezana@siol.net, www.ksp-sezana.si/informacije/sbp.htm
Im Wohnhaus von Professor Anton Kosovel, in dem alle Kosovel-Kinder das Licht der Welt erblickt haben, darunter auch der Dichter Srečko. Angenehme Musikklänge untermalen die Lesungen aus den Werken des Meisters, während Dias Karstlandschaften zeigen. Neben Fotos von Srečko Kosovel sind hier Handschriften seiner Gedichte ebenso zu sehen wie die nach seinem Tode veröffentlichten Gedichtsammlungen und auch die Werke von anderen in Sežana geborenen bzw. hier ansässigen Autoren.
Besichtigungen: Besuchergruppen nach Vereinbarung.
Volkshochschule Sežana - Ljudska univerza Sežana
Bazoviška 9, Sežana.
Tel. +386 (0) 5 7311302
E. Andreja.furlan@lu-sezana.si, www.kosovel.org, www.lu-sezana.si/html
Dieser Pfad ist nicht nur zur Wiederentdeckung der Natur und zur Erholung gedacht. Auch die Geschichte dieser Gegend soll nicht zu kurz kommen, denn der Berg Tabor hat im Laufe der Jahrhunderte so einiges erlebt. Zielgruppen des Lehrpfads sind Schulkinder und Erholungssuchende. Für den 2.900 m langen Weg braucht man etwa eine Stunde, doch wenn die erfahrenen Führer der Forstverwaltung einen begleiten, dann ist man gut und gerne auch mehrere Stunden unterwegs.
Slowenische Forstverwaltung - Zavod za gozdove Slovenije
OE Sežana, Partizanska 49, Sežana
Tel. +386 (0)5 7074400, +386 (0)5 7074409, fax +386 (0) 5 7342356
E: Branka.Gasparic@zgs.gov.si, www.zgs.gov.si

Für die, die Natur und Kultur des Städtchens kennen lernen möchten. Fünfzig verschiedene Baumarten und dreißig historische Gebäude und Denkmäler bringt der Lehrpfad dem Besucher näher. Für die 4,8 Kilometer braucht man etwa anderthalb Stunden.
Umweltverein Sežana - Društvo za varstvo okolja Sežana
Srebrničeva u.1, Sežana
Tel +386 (0)5 7300303, +386 41 663221 (Robert Rogič), fax +386 (0)5 7300303
E: rogic.robert@volja.net, users.volja.net/rogirob/mestna_ucna_pot.htm
Sežana war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Fuhrleute oder “furmani”, wie sie auf Slowenisch heißen. Sie spielten für den Handel im Kaiserreich eine wesentliche Rolle: auf ihren schweren Fuhrwerken transportierten sie landwirtschaftliche Produkte und sonstige Waren in die Stadt und zum Hafen von Triest. Entlang der Fuhrwege liegen viele Rasthäuser, meist an Steigungen und an beschwerlichen Stellen, wo Pferde und “furmani” sich ausruhen konnten. Zu den bekanntesten Gasthäusern gehört das der Magnaten von Sežana, Pollay, die eine Tochter in die Familie Mahorčič verheiratet hatten; daher auch der Name, Gasthaus Mahorčič. Auf der anderen Straßenseite lag das Gasthaus “Pri vagi” (Zur Waage), später umbenannt in “Pri Šmucu”, das es noch immer gibt.
Gasthaus der Fuhrleute – Gostilna ŠMUC
Ulica Mirka Pirca 4, 6210 Sežana
Tel. +386 (0)57341808
Interkommunaler Verein der Freunde der Jugend Sežana - Medobčinsko društvo prijateljev mladine Sežana
Partizanska cesta18, 6210 Sežana
Tel. +386 (0)5 734 14 86
E: drustvo.prijateljev@siol.net, www.vrtiljak-mdpm-sezana.com
Früher eine große renommierte Herberge, erbaut auf den Grundmauern eines einfachen Gasthauses (über der Tür steht das Jahr 1815). Bekannte Durchreisende machten hier Halt, Könige und Kaiser und deren Begleiter. Heute heißt es Penzijon Triglav (Pension Triglav).
Erbaut im Jahre 1859 vom Reeder, Kaufmann und Ritter Giovanni Scaramanga von Hicolo, dem auch viele Ländereien gehörten.
Das Gericht (1892), die alte Schule, die Villa des Unternehmers Stock (Eigentümer der berühmten Triester Spirituosendestillerie).
1863 veröffentlichte Kozler in Sežana seinen ersten Atlas der slowenischen Regionen und Provinzen, an dem er seit 1853 arbeitete. Im Jahr darauf gründete er mit seinen Geschwistern die Union-Brauerei in Laibach, die heute noch Bier in alle Welt exportiert.
Kriegsgräber aus dem Ersten Weltkrieg (1915-1917), unweit vom städtischen Friedhof.
Privatsammlung antiker Gegenstände (Waffen, Uniformen, Fotos, Haushaltsgegenstände, landwirtschaftliche Utensilien, Dokumente), die einen Blick in die Vergangenheit ermöglicht und zum Nachdenken anregt über das Leben unserer Vorfahren.
Orlando Fabris
Strma pot 4, 6210 Sežana
Tel. +386(0) 5 7341156.

Die Kellerei wurde von der Familie Pollay gegründet; über der Tür steht das Jahr 1861 eingemeißelt. Die Besonderheit an diesem Weinkeller ist die Tatsache, dass er in den Felsen geschlagen ist: die Seitenwände sind aus Fels, und die Decke liegt anderthalb bis zwei Meter unter der Erde. Das Gewölbe ist aus Stein. Ursprünglich dienten die Räumlichkeiten als Lager für Wurst und Wein. Ausgetretene steile Sandsteinstufen führen zum Keller hinunter. Am hinteren Ende der Gaststube befindet sich eine große Feuerstelle. Der Keller dient heute zur Verkostung und als Verkaufsraum und ist unbedingt einen Besuch wert, denn er vermittelt einen guten Eindruck der alten handwerklichen Bauart.
Vinakras z.o.o. Sežana
Sejmiška pot 1a, 6210 Sežana
Telefon: 05/7313144, vinakras@siol.net, www.vinakras.si
Untertage-Klimatherapie in den Karsthöhlen bei Asthma bronchiale oder chronisch-obstruktiver Bronchitis.
Krankenhaus Sežana – Bolnišnica Sežana
Cankarjeva 4, Sežana
Tel. +386(0) 5 7074000, Fax +386(0) 5 7341302.
E: bolnica.sezana@siol.net, www.bolnisnica-sezana.si
Bar, pizzeria APETIT Sežana
Gostilna SKOK Štorje
Eingebettet in die malerische Karstlandschaft, umgeben von einer grünen Oase unter einem klaren mediterranen Himmel, im Schatten von jahrhundertealten Linden und Eichen, unweit von der italienisch-slowenischen Grenze liegt das 1580 gegründete Gestüt Lipizza. Seit über vierhundert Jahren widmet man sich hier der Zucht von Warmblutpferden, den berühmten Lipizzanern. Nach dem Krieg ist hier eine eigene klassische Reitschule entstanden, die weltweit schon erfolgreich an Reitturnieren teilgenommen hat. Lipica ist aber auch ein einladendes Wellness-Center, wo Tradition groß geschrieben wird und herrliche Momente der Erholung möglich sind.
Gestütsbesichtigungen mit und ohne Führung, Reitvorstellungen, Kinderreiten, Besuche in der Galerie von Avgust Černigoj, Kutschfahrten, Führungen auf dem Ludvik-Lehrpfad, Schwimmbad, Sauna, Massage, zwei Hotels, Restaurant (Karstgastronomie), Wanderungen, Doline der Muttergottes von Lourdes, Jubiläumsfeiern, Hochzeiten, Konferenzen, Büffets, Golf, Tennis, Minigolf und Ping Pong.
Der 1898 in Triest geborene Künstler verlebte die letzten fünf Jahre seines Lebens in Lipica, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1985 wirkte. In der August-Černigoj-Galerie sind über 1400 Werke zu sehen.
Überwiegend waldiges Terrain, der letzte Abschnitt ist asphaltiert. Der Weg führt an der Doline der Muttergottes von Lourdes vorbei bis zum Golfplatz und zurück. Der Weg ist markiert und geeignet für Spaziergänge, Jogging, Fahrradtouren (MTB).
Von 1848 bis 1875 leitete Karel Grunn das Gestüt in Lipica. Schwer erkrankt suchte er Heilung in einer Karstdoline, wo er ganze Tage verbrachte, umgeben von hohen Bäumen, bis zur Genesung. Daraufhin ließ er eine Kapelle in den Felsen schlagen und dort eine Muttergottesstatue aufstellen. Die Doline wurde somit zu einem kleinen Heiligtum.
Lipica turizem d.o.o.
Lipica 5, 6210 Sežana
+386(0) 5 739 15 80
www.lipica.org, info@lipica.org
Sie liegt in unmittelbarer Nähe des Ortes. Führungen nach Vereinbarung unter der Leitung eines Speläologe
Speläologische Gesellschaft Sežana – Jamarsko društvo Sežana, Jaka Jakofčič
Tel. +386(0) 5 734 42 59
In der Nähe des Ortes Lipica liegt der Kokoška-Berg. Zur Gipfelhütte kommt man über einen markierten Weg (1-1,5 Std.) oder durch den Waldpfad bis zum Parkplatz in der Nähe des Grenzübergangs Lipica (5 km). Von der Anhöhe aus sieht man an klaren Tagen den Triglav und die umliegenden Berge, die Dolomiten und die Karstgipfel (Nanos, Vremščica, Slavnik), die Küste mit dem Hinterland und nahegelegene Orte (Koper, Piran, Izola, Triest, Udine, Venedig).
Die Gipfelhütte ist freitags von 15 bis 20 Uhr geöffnet; samstags und an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 20 Uhr.
Inhaber: Rado Grželj
Lokev 300, Lokev
Tel. +386(0) 5 6801641, +386 41 863 986
Die Höhle von Vilenica bei Lokev war die erste Naturhöhle in Europa, die als Schauhöhle genutzt wurde. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts galt sie als die schönste, größte und meistbesuchte Karsthöhle. Führungen sind schon seit 1633 belegt, als der Eigentümer, Graf Petazzi, die Verwaltung der Höhle der Pfarrei Lokev übertrug. Die Höhle hat die Fantasie vieler Besucher so sehr beflügelt, dass die Ortsansässigen dachten, sie wäre von Feen bewohnt; auf diesen Umstand geht der Name Vilenica zurück (Feenhöhle, von slow. vile, Fee). Vilenica heißt auch der internationale Literaturpreis, der alljährlich in eben dieser Höhle (im „Ballsaal“) dem Gewinner überreicht wird.
Speläologische Gesellschaft Sežana – Jamarsko društvo Sežana
Partizanska cesta 61, Sežana
Tel +386(0) 5 7344259; +386 51 648 711
E: vilenica@siol.net, www.brlog.net/jds, www.vilenica.com, www.vodnik.kras-carso.com
Gostilna MAHORČIČ Rodik
Gostilna PRI KRIŽMANU Tublje pri Hrpeljah

Lokev (ital. Corgnale) ist ein echtes Karstdorf, dessen Burg im Jahr 1487 zur Verteidigung gegen die ottomanischen Eindringlinge errichtet wurde. Die trutzige zylindrische Festung hatte ursprünglich einen erhobenen Zugang und enge Scharten. Das Gesims ist vorspringend und die Bedachung konisch; einige Fachleute sind der Auffassung, dass diese Art von Befestigungsturm kein Dach aufwies und dass die Innenstruktur in der Regel aus Holz war.
Der “Tabor” wurde in der Folge verschiedenartig genutzt: als Heuschober, Volksschule und Versammlungsraum. Heute ist ein Militärmuseum darin untergebracht, die größte Privatsammlung Sloweniens, die es auch ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft hat. Srečko Rože hat etwa 160.000 Teile zusammengetragen, vorwiegend Militaria. Zum Fundus gehören österreichisch-ungarische und italienische Fundstücke von der Isonzo-Front aus dem Ersten Weltkrieg ebenso wie Gegenstände aus der Zeit des Nazifaschismus und des Partisanentums, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Karst und bei Brkini gefunden wurden. Die Sammlung umfasst auch archäologisch und volkskundlich bedeutende Funde der Lokalgeschichte.
Tabor Lokev
Lokev, Tel. +386(0) 5 7670581; +386(0) 5 7670107; +386 41 516586 (g. Srečko Rože)
E: www.kras-carso.com/muzej/tabor/
Bekannt ist die Kirche für ihre Fresken von Tone Kralj.
Fremdenverkehrsverband Lokev Prelože – Turistično društvo Lokev Prelože, Tabor
Lokev 139, Lokev
Tel. +386(0) 5 7670044; +386 31 641819 (Fonda Ivanka)
Das Kaufhaus Fabiani wurde 1869 von Jakob Fabiani gegründet und hatte bis 1948 fünf verschiedene Inhaber. Im Museum sind die verschiedenen Gegenstände zu sehen, die in diesem Gemischtwarenladen feilgeboten wurden, so z.B. Süßigkeiten, Sämereien, Schuhkreme, Kosmetika, Petroleum, Kurzwaren, Tabak, Gewürz, Waschmittel, Seife, Kaffee, Farben... Besuche: Vom 1. April bis 31. Oktober, jeden Samstag und Sonntag von 9 bis 17 Uhr.
Gemischtwarenmuseum und alte Werbematerialien
Tel. +386(0) 1 5403527, +386 41 976385 (g. Slana Miro)
E: miro_slana@t-2.net
Gegenüber dem alten Schulgebäude fängt der Srečko-Kosovel-Weg an, der von Sežana zum Geburtshaus des Dichters in Tomaj führt. Dabei kommt man durch Šmarje, wo ein typisches Karsthaus und die Marienkirche zu sehen ist, und durch Križ, wo eine 500 Jahre alte, aus Kalkstein erbaute Kirche im gotischen Stil den Besucher erwartet.
Bergsteigerverein Sežana – Planinsko društvo Sežana
Srebrničeva ulica 1, Sežana
Tel. +386(0) 5 7300114
E: pdsezana@volja.net, www.ora.si/TIC/gozdne_ucne_poti_na_krasu.doc
Im 1925 erbauten Kosovel-Haus verlebte der Dichter Srečko den Großteil seiner Kindheit und hier starb er auch mit 22 Jahren. Der Friedhof, auf dem fast alle Kosovels liegen, ist das Ziel vieler Tausender Menschen, die jedes Jahr dem großen slowenischen Dichter ihre Ehre erweisen.
Kosovel-Haus – Kosovelova domačija
Tomaj 39, Dutovlje
Tel. +386(0) 5 7642108, +386 31 241890 (ga. Sosič Dragica)
E: www.kosovel.org, www.vodnik.kras-carso.com, www.goriskimuzej.si/tomaj.html
Mit Fresken von Tone Kralj.
Im 19. Jh. eine Hauswirtschaftsschule.
Landgaststätte Škerlj – Tomaj
Die Karstweinstraße verbindet 123 Hersteller von verschiedenen Karstweinen, rote wie der Terrano und der Cabernet Sauvignon, weiße wie der Malvasia, Sauvignon, Chardonnay, Vitovska Grganja. Sowohl von Sežana als auch von Štanjel aus kommt man auf die Straße. Nach Sežana kommt man über die Hauptstraße Laibach-Triest oder die Autobahn, während man Štanjel über die Regionalstraße Nova Gorica-Sežana erreicht.
Die Karstweinstraße durchquert das Weinanbaugebiet auf dem slowenischen Karst und ist in zwei Abschnitte unterteilt. Der erste führt von Sežana durch Šmarje, Križ und Tomaj bis nach Dutovlje, und von dort weiter nach Komen und Kostanjevica auf dem Karst. Der zweite Abschnitt führt hingegen von Štorje durch Kazlje, Dobravlje und Ponikve bis nach Dutovlje und dann weiter nach Štanjel.
Unser Weg führt uns durch Avber, wo die Kirche St. Nicola mit Fresken von Tone Kralj zu bewundern ist. Verkostungen und Kellereibesuche sind nach Vereinbarung möglich.
Landwirtschaftlicher Beratungsdienst Sežana – Kmetijska svetovalna služba Sežana
Sejmiška pot 1a, 6210 Sežana
Tel. +386(0) 5 7344166

Eine osmica (ital. osmizza) ist eine Buschenschenke, eine ziemlich einzigartige Tradition, die sich hier auf dem Karst erhalten hat. Hier gibt es Weine mit geschützter Herkunftsbezeichnung direkt vom Hersteller. Verkostet wird im Wohnhaus des Herstellers selbst bzw. in dessen Keller oder Hof. Schriftlich belegt ist ein solcher Ausschank schon zu Zeiten Kaiser Karls des Großen, und diese Tradition hat sich bis in die Regierungszeit von Kaiserin Maria Theresia und Kaiser Joseph II. gehalten. Ende des 18. Jahrhunderts erließ dieser ein Dekret, welches es den Winzern gestattete, acht Tage im Jahr steuerfrei Wein auszuschenken. Die Bezeichnung osmica/osmizza geht auch tatsächlich auf das slowenische Wort osem, acht, zurück. Mit diesem Erlass wurde dem Bauern oder Winzer die Möglichkeit geboten, überschüssigen Wein aus dem Vorjahr auf seinem Hof zu verkaufen. „Laubbuschen“ (Efeuzweige) dienen heute noch als Wegweiser und Markierung der Höfe.
Ist man auf dem slowenischen Karst unterwegs, drängt sich einem eine befestigte Ortschaft auf einem Berg im Nordwesten der Karstebene ins Blickfeld. Das ist Štanjel (ital. San Daniele del Carso), eine der ältesten und malerischsten Ortschaften auf dem Karst. Dank ihrer strategischen Lage hatte sie schon in der frühen Eisenzeit eine bedeutende Stellung inne, auch wenn sich der Ort erst im romanischen Zeitalter entwickelte. Die engen Gassen führen auf kleine Plätze, in deren Mitte Steinbrunnen stehen. Die Steinhäuser sind mit handwerklichen Steinmetzarbeiten verziert, und viele gotische Elemente bezeugen, dass der Ort schon damals so groß war wie heute.
Die ältesten Reste des Schlosses gehen auf das Mittelalter zurück, doch für das heutige Aussehen sind die Grafen Cobenzl verantwortlich, die gegen Ende des 17. Jahrhunderts die Kirche von San Daniele als Grabstätte wählten. Die Kirche wurde im 15. Jahrhundert erbaut und im 17. Jahrhundert umstrukturiert. Außerhalb des Ortes auf einer Anhöhe liegt die im 15. Jahrhundert errichtete Grabkapelle San Gregorio, in der der Architekt Max Fabiani begraben liegt. Wegen der Türkeneinfälle wurde Štanjel gegen Ende des 15. Jahrhunderts mit einem Mauerring umgeben. Als die Gefahr gebannt war, dehnten sich Wohnhäuser und auch ein Teil des Schlosses aus Raummangel bis zur Mauer und zu den Wachtürmen aus. Das erste Haus, das außerhalb des Mauerrings gebaut wurde, entstand erst gegen Mitte des 19. Jahrhunderts. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort stark beschädigt.
Besichtigungen:
Kirche San Daniele; Denkmal an Dr. Anton Mahnič an der Fassade.
Der Kobdilj-Turm (Torturm), ehemals Teil der Villa Ferrari, heute Kunstgalerie mit Ausstellung und Souvenir-Verkauf.
Im Eingangsturm: Museum des Zweiten Weltkriegs auf dem Karst.
Im Schloss: Ausstellung der Werke des Malers und Grafikers Lojze Spacal.
Im Schloss und im Schlosshof finden Kulturveranstaltungen, Ausstellungen und Märkte statt.
„Das romanische Haus“, mit typischen Steinmetzarbeiten und Steinbrunnen. Im Inneren des auch als „Karsthaus“ bekannten Gebäudes befindet sich ein Volkskundemuseum.
Die kleine Brücke im venezianischen Stil im Ferrari-Garten, vom Architekten Max Fabiani in den Jahren 1920-1930 geschaffen.
Die Grabkapelle San Gregorio mit dem Holzdach, Teil des Fabiani-Wegs.
Der Fabiani-Weg, eine Reihe von Wanderwegen von Kobdilj bis Štanjel; verbindet Kultur- und Naturdenkmäler der beiden Orte. Auf halbem Wege, oberhalb des Kriegerfriedhofs, kann sich der Besucher auf Fabiani-Bänken ausruhen.
Fremdenverkehrsinformationszentrum Štanjel – Tic Štanjel
Štanjel 42c, Štanjel
Tel. +386(0) 5 7690056, +386 41 383986, fax +386(0) 5 7310460
E: tic.stanjel@komen.si, www.kras-carso.com, www.komen.si
Komen liegt (mit dem Dorf Divči und dem Ortsteil Jablanec) mitten auf dem Komener Karst und ist dessen Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum.
Natur- und Kulturdenkmäler:
- Pfarrkirche San Giorgio. Sie liegt auf dem Hügel mitten im Dorf. Früher stand hier eine kleine gotische Pfarrkirche, die mit der Zeit allerdings zu klein wurde; an ihrer Stelle entstand 1768 eine neue Kirche im Barockstil. Neben der Kirche steht ein nicht mit dem Bau verbundener Glockenturm im Stil von Aquileia. Der Hauptaltar im Inneren der Kirche geht auf das Jahr 1773 zurück; er ist dem Dorfheiligen Georg geweiht. Daneben befinden sich noch weitere vier Altare in der Kirche. Die Fresken stammen von C. del Neri (1901), während die Lünetten auf den Beichtstühlen das Werk von Tone Kralj sind.
- Waldpark Cirje - Waldlehrpfad und Wanderweg. Der Weg ist gesäumt von verschiedenen Baumarten. Bänke laden zum Ausruhen ein. Der Pfad führt auch zum Denkmal des letzten Verantwortlichen für die Aufforstung der Komener Gegend, Avgust Kafol, sowie zu zwei Teichen (Kal und Kaluže in Divči) auf der anderen Seite der Regionalstraße Komen-Štanjel.
Fremdenverkehrsinformationszentrum Štanjel – Tic Štanjel
Štanjel 42c, Štanjel
Tel. +386(0) 5 7690056, +386 41 383986, fax +386(0) 5 7310460
E: tic.stanjel@komen.si, www.kras-carso.com
Boris Škrk
Komen 118c, Komen
Tel. +386(0) 5 7668499
ŠPACAPANOVA HIŠA - ŠPACAPAN-HAUS – Komen
Landwirtschaftlicher Betrieb Marko FON – Brje pri Komnu
Volčji Grad ist ein charakteristisches Karstdorf etwa 2 km von Komen entfernt (20 km von Sežana). Das wesentliche Merkmal ist zweifellos die bronze- bzw. eisenzeitliche befestigte Siedlung namens „Debela griža“. Sie ist von einem massiven Mauerring aus Stein umgeben, der an einigen Stellen 4 m hoch und 10 m breit ist. In der Nähe dieses ‚castelliere’, wie diese Art von befestigter Wohnsiedlung genannt wird, soll ein alter römischer Verkehrsweg gelegen haben. Die alte Straße führt heute bis nach Komen.
Das ist ein Lehrpfad, der durch den Ort und die umliegende Gegend zu vielen natürlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten führt: Votivstelen („pili“), eine Kalkgrube („japenca“), der castelliere „Debela griža“ aus der Hallstattzeit, Reste eines Steinbruchs, eine Hirtenbehausung, Trockenmauern mit den typischen Zufahrten zu Privatgrundstücken („vrzele“), eine Foiba („bezen“), die Doline „Globočnjak“, Höhlen, Teiche, eine umzäunte Doline. Der Pfad ist 4 Kilometer lang.
Verein Debela Griža – Društvo Debela Griža
Volčji Grad, Komen
Tel. +386 31 338251
E: bostjan.stolfa@siol.net, www.kras-carso.com, www.volcjigrad.com
Besuch auf dem Hof “Slamčeva domačija” mit der Jugendherberge Pliskovica in einem 400 Jahre alten und als Kulturerbe ausgewiesenen Karsthaus. Führungen durch das Anwesen gestatten einen Einblick in die typische Karstbauweise und das bäuerliche Leben.
Jugendherberge Pliskovica – Mladinski hotel Pliskovica,
Pliskovica 11, Dutovlje, Tel +386(0) 5 7640250
E: info@hostelkras.org, www.hostelkras.com
Ausstellung der Steinskulpturen und Besichtigung der Bildhauerwerkstatt.
Jernej Bortolato s.p.
Pliskovica 18, 6221 Dutovlje
Tel. +386 41 524069
E: bortolato@siol.net
Besuch der Kirche und der 400jährigen Linde.
Dieser Ringpfad auf dem Karstplateau verläuft zwischen den Orten Pliskovica und Kosovelje. Das Pliska-Schäfchen auf der Steinmarkierung weist den Weg und erklärt, wie die Natur die Karstlandschaft geprägt hat — und was der Mensch dazu beigetragen hat.
Länge, Dauer: 6 km, 2 Stunden.
Förderverein Pliska – Razvojno društvo Pliska
Pliskovica 51a, 6221 Dutovlje
Tel. +386 41 475776 (Ivica Žerjal)
E: pliska@pliskovica.si
Schanklokal RUJ – Dol pri Voglah
Landwirtschaftlicher Betrieb Vasja und Branko ČOTAR – Gorjansko
Landwirtschaftlicher Betrieb Joško Renčel – Dutovlje
Landgaststätte Petelin - Durcik – Pliskovica
Im Ort Dutovlje findet alljährlich das traditionelle Terrano-und-Schinken-Fest statt (Praznik terana in pršuta). Ein Wagenkorso und die Wahl der Terrano-Königin bilden den Mittelpunkt des Geschehens.
Golfturniere
Exkursion auf dem Srečko-Kosovel-Weg - März
Ausflug nach Povir - März
Ostertour auf dem Pliska-Lehrpfad - April
Der Tag des Lipizzanerpferds - Mai
Überreichung des Literaturpreises Mlada Vilenica (Junge Vilenica) - Mai
Internationales Dressurreitturnier (World Cup) - Juni
Internationales Gitarren-Festival - Juli
Gemeindefest - August
Gestütstage von Lipica - September
Slowenische Meisterschaft im Doppelgespannfahren - September
Internationale Literaturtagung in der Vilenica-Höhle - September
Sankt-Martins-Fest - November
Der Ortsteil Col (vom deutschen Wort »Zoll« abgeleitet) dient als Ausgangspunkt für einen Ausflug in Richtung Opicina oder Sgonico. In Opicina beginnt die 18,5 km lange Terrano-Weinstraße, die über den ganzen Triester Karst führt, durch die Ortschaften Repen, Borgo Grotta Gigante, Rupinpiccolo, Sgonico, Gabrovizza, Sales, Samatorza, Ternovca, Prepotto, San Pelagio, Precenico, Slivia, Malchina, Visogliano bis zur Bucht von Sistiana. Entlang der Straße liegen typische trattorie und Landgaststätten, wo Karstspezialitäten und hiesige Weine zur Rast einladen und wo man auch übernachten kann.
In Opicina steht ein Obelisk, ein schlanker Gedenkstein, der an den Bau der Eisenbahnverbindung zwischen Triest und Wien erinnert. Hier ist auch die eine Endstation der beliebten Drahtseilbahn Tram de Opcina, die das Karstplateu mit der Stadt Triest verbindet. Zu den traditionellen Gaststätten gehören: VALERIA und VETO.
In der unweit gelegenen Ortschaft Basovizza befindet sich eine historische Gaststätte, wo Fuhrleute mit ihren Zugtiere rasteten:
ALLA POSTA.
Die erste Etappe auf der Karstweinstraße ist die Gemeinde Monrupino/Repentabor.

Monrupino liegt auf einem Hügel des Triester Karst unweit vom Meer, umgeben von Karstlandschaft, Marmorbrüchen und Kalksteinablagerungen. Auf dem Gipfel (418 m) liegt eine der Jungfrau Maria geweihte Kirche und einige alte Gebäude mit Steinplattendach. Die Festungsanlage und die Ruinen am Hang des Hügels Tabor zeugen von einer langen, wechselreichen Geschichte. Gegen Mitte des zweiten Jahrtausends vor unserer Zeitrechnung befand sich auf dem Hügel ein castelliere, eine vorgeschichtliche befestigte Siedlung. Laut der slowenischen Inschrift in Bohorič-Schrift über dem Westtor wurde die Festung im Jahr 911 zur Zeit der Magyareneinfälle wiedererrichtet.
Die casa carsica im Ortsteil Repen ist ein gut erhaltenes Beispiel der typischen Bauweise auf dem Karst. In dem von einer Mauer umgebenen Hof stehen Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude. Das genaue Alter ist nicht bekannt; es dürfte aber in den letzten 20 Jahren des 18. Jahrhunderts erbaut worden sein. Sein heutiges Aussehen erhielt es 1831. Es ist ebenso prunklos wie die alten Karsthäuser, bei denen vor allem Naturstein als Bau- und Dekorationsmaterial verwendet wurde. Zu den wesentlichen Bauelementen gehören das Dach aus Steinplatten, der große Kamin, der Balkon, die Tür- und Fensterrahmen aus Stein, Fenstergitter, der Brunnen auf dem Vorplatz, die hohe Mauer, die den Hof vor dem Bora-Wind schützt, das steinerne Zufahrtsportal mit hölzernem Torflügel. Alles Geschirr und sonstige Gebrauchsgegenstände sind Originale.
Das Karsthausmuseum ist von April bis Oktober an Sonn- und Feiertagen (11-12,30 Uhr und 15-17 Uhr) geöffnet; in den anderen Monaten bzw. an anderen Tagen ist eine Besichtigung nach Vereinbarung möglich.
Karsthaus Museum - Muzej Kraška hiša v Repnu
Repen, Repentabor (Trst)
Tel. +39 040 327240, +39 040 327335
www.kraskahisa.com
Die Grotta Gigante wurde 1840 auf der Suche nach unterirdischen Wasserläufen entdeckt. Nachdem 1890 die höhlenkundliche Erfassung abgeschlossen war, wurde die Riesenhöhle 1908 für Besichtigungen zugänglich gemacht und ist seither die größte Schauhöhle der Welt. Die Höhle besteht aus einer riesigen Halle, in die auf verschiedenen Höhen weite Höhlengänge münden, Reste eines vor vielen Millionen Jahren bestehenden Flusssystems. Stalagtiten zieren die beeindruckende Decke, und imposante Stalagmiten bedecken überall die großen Felsblöcke und andere Ablagerungen. Ein bequemer Besucherweg und eine gelungene Beleuchtung ermöglichen es dem Besucher, das majestätische Wesen und die Formenvielfalt der Versinterungen dieser besonderen Höhle aus nächster Nähe zu erleben.
Führungen:
November bis Februar: 10-11-12-14-15-16 Uhr
März und Oktober: 10-11-12-13-14-15-16 Uhr
April bis September: 10-10,30-11-11,30-12-12,30-13-13,30
14-14,30-15-15,30-16-16,30-17-17,30-18 Uhr
Società Alpina delle Giulie, Sezione di Trieste del Club Alpino Italiano,
Commissione Grotte “E.Boegan” – Grotta Gigante
Borgo Grotta Gigante, Sgonico/Zgonik (Trieste)
Tel. / Fax +39 040 327312
E: segreteriacgeb@tin.it
www.grottagigante.it
In der Nähe der Höhle liegt die Bildhauerwerkstatt von Paolo HROVATIN und das Hotel Restaurant MILIČ. In Zgonik liegt die Gasthaus GUŠTIN.
Auf der Straße von Sgonico nach Gabrovizza liegt ein botanischer Garten der besonderen Art. Hier wachsen in ihrem natürlichen Lebensraum über 600 auf dem italienischen und slowenischen Karst heimische Pflanzenarten. Der Garten ist vom 25. April bis zum 15. Oktober von Dienstag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr geöffnet; samstags und an Feiertagen von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 19 Uhr; montags geschlossen. Am Samstag und an Sonn- und Feiertagen gibt es Führungen um 16 und um 17 Uhr (nach Vereinbarung auch zu anderen Uhrzeiten, auch auf englisch, slowenisch und deutsch).
Kontakt über die Webseite: www.carsiana.eu
Associazione professionale Guide Naturalistiche »Curiosi di natura«
Via M.D'Azeglio 23, 34129 Trieste
Tel. 39 040 775253, fax 39 02 700433912
E curiosidinatura@libero.it
Botanični vrt Carsiana
Zgonik 55 (TS)
Tel. 39 040 229573
In der Nähe liegt das hübsche Karstfischerdorf Križ-Santa Croce. Ein Fischereimuseum erinnert an die Zeit, als im Golf von Triest noch Thunfisch gefangen wurde. Neben der Kirche liegt eine der seltenen trattorie auf dem Karst, wo es Fischgerichte gibt. Ferienapartments vermietet die trattoria auch: Restaurant LA LAMPARA

Einen Besuch wert ist der Ortsteil Praprot-Prepotto, ein regelrechtes Juwel mit seinen uralten Karsthäusern und seiner herrlichen Aussicht auf den Golf von Triest. Hier liegen auch die Kellereien der Winzer Edi Kante, Danilo Lupinc, Boris Škerk, Benjamin Zidarich und das Residence Gruden.
Im Nachbarort Prečnik-Precenico hingegen liegt die Gasthaus SARDOČ.
Sesljan-Sistiana ist ein bekanntes Seebad, das neben Strand, Pinienwald und einer herrlichen Bucht auch zahlreiche Hotels, Urlaubswohnungen und Restaurants zu bieten hat, darunter das: Hotel Wine Restaurant LOCANDA GAUDEMUS und den Campingplatz Camping ALLE ROSE.
Devin-Duino ist bekannt für das Schloss der Fürsten von Thurn und Taxis, der „Erfinder“ der modernen Postzustellung. In diesem Schloss war der Dichter Rainer Maria Rilke zu Gast, der Autor der berühmten „Duineser Elegien“. Steil über dem Meer führt der Rilke-Weg zwischen mediterrane Vegetation und raues Karstgestein. Im Schloss befindet sich eine umfangreiche Museumssammlung; hier finden Ausstellungen, Tagungen und prestigeträchtige Veranstaltungen statt.
In Devin-Duino liegt seit 1982 das multikulturelle Collegio del Mondo Unito dell'Adriatico (United World College of the Adriatic, UWCA). Direkt am Meer liegt das Restaurant Hotel DAMA BIANCA.
Das Schloss von devin-Duino und das Comitato Rilke, welches sich aus den hiesigen Tourismusanbietern zusammensetzt, sind für den Fremdenverkehr zwiscchen Karst und Meer zuständig.
Dieses Feuchtgebiet ist sowohl für den Naturfreund als auch für den Historiker von großem Interesse. Auf dem Karst bei Doberdò befinden sich die Schützengräben und die Höhlengänge, die während des Ersten Weltkriegs in den Felsen gesprengt wurden.
Das 1996 eingerichtete Naturschutzgebiet in den Gemeinden Doberdò del Lago, Monfalcone und Ronchi dei Legionari ist 726 Hektar groß. Die beiden intermittierenden Seen sind von Feuchtwiesen, Auwälder und Trockengebietstreifen aus Magerrasen und Karstgestrüpp umgeben. Im Naturschutzgebiet liegen zahlreiche Höhlen und Felsflächen mit so karsttypischen Landschaftsformen wie Fließmarken und Schüsselkarren.
Besucherzentrum Gradina: Vom Ort aus erreicht man das oberhalb vom See von Doberdò schön gelegene Besucherzentrum. In den renovierten Räumlichkeiten des ehemaligen Steinbruchs ist heute ein Naturkundemuseum mit Tagungsraum untergebracht sowie ein Imbisslokal mit Übernachtungsmöglichkeit (20 Betten).
Besucherzentrum Gradina
Pot v Dol, 32, 34070 Doberdob
tel. 0039 0481 784111, fax 0039 0481 784111, mobi: 0039 333 405 6800
E: infogradina@libero.it, www.gradina.it
Besuchszeiten
Samstags und an Sonn- und Feiertagen.
Mai-September: 10-12,30 Uhr und 16-19 Uhr; Oktober-April: 10-17 Uhr
Das Lokal ist bei Veranstaltungen, während des Museumsbetriebs, samstags und sonntagabends geöffnet.
Der Ort San Michele del Carso besitzt ein Museum über den Ersten Weltkrieg. In der “Debela Griža” (Heiligen Zone) sind heute noch die Spuren der Schlachten und Massaker des 'großen Krieges' zu sehen: Pfade, Schützengräben, für Artillerie-Batterien benutzte Höhlen. Im Dorf liegt die bekannte Gasthaus DEVETAK wo seit 2007 auch eine traditionsbewusst möblierte Locanda (Zimmervermietung) vorhanden ist.
Die italienische Teil der grenzüberschreitenden Route "Karst ohne Grenzen" hat auch einen städtischen Aspekt: in Triest liegt das Restaurant SCABAR, in Görz das Restaurant ROSENBAR.